IMG 9435Der VfS Kongress, die namhafte Fachausstellung am 10. und 11. April in Potsdam

Der Kongress steht diesmal unter dem Motto „Mit Sicherheit in die Zukunft: Resilienz entwickeln – Krisen vermeiden! “.

Wir können von einer sehr erfolgreichen Messe berichten! Diana Henn, unsere Spezialistin für Switche "Made for Video" hielt einen Vortrag mit dem Titel "Videonetze ohne Limit – Wahrheit oder Trugschluss?" zum Thema: Herausforderungen an die Netzwerke IP-basierter Videotechnik bei Neubauten und im Bestand. Scheinbar traf sie damit genau den Nerv und das Interesse der Besucher, denn nicht nur besuchten 110 Personen ihren Vortrag, sondern stürmten im Anschluss mit Interesse an weiterführenden Informationen unseren Stand. Das nebenstehende Bild zeigt unseren Stand unmittelbar nach dem Aufbau.

Wir freuen uns, wenn Sie uns am 28.und 29. Mai auf unserem Stand während des BHE Fachkongresses in Mainz besuchen. Hier finden Sie weitere Informationen.

 

switch1Termine und Orte

Dienstag, den 05.06.2018 in München (Bergkirchen) von 09:00 bis 16:30 Uhr

Montag, den 15.10.2018 in Celle von 09:00 bis 16:30 Uhr

Mittwoch, den 17.10.2018 in Großbeeren bei Berlin von 09:00 bis 16:30 Uhr

Donnerstag, den 18.10.2018 in Großbeeren bei Berlin von 09:00 bis 16:30 Uhr - Aufbau Kurs

Dienstag, den 06.11.2018 in Frankfurt von 09:00 bis 16:30 Uhr

Mittwoch, den 07.11.2018 in Frankfurt von 09:00 bis 16:30 Uhr - Aufbau Kurs

Donnerstag, den 08.11.2018 in Weingarten bei Karlsruhe von 09:00 bis 16:30 Uhr

 

Zielgruppe

Anfänger in der Planung, Endbetreiber, Installateure, Sachbearbeiter, Beschaffer.
Alle, die einen Überblick über modernes Video-Switching und Power over Ethernet  erhalten möchten.

 

Seminarziel

Praxisorientierter Workshop.
Lernen Sie in einem praxisorientierten Workshop die leistungsstarke Funktionalität der barox-Switche sowie viele Tipps für die Planung von Videoanlagen mit PoE-Produkten kennen.

 

Agenda Grundkurs

1. Das GUI. Die Übersicht der Menüs.
2. Grundeinstellungen
3. Kontrolle der Switche
4. Redundante Netzte (Trees)
5. Multicast
6. VLAN
7. QoS
8. PoE
9. DMS
10. Diskussion und weitere Themen nach Wunsch

Agenda Aufbaukurs

1. Switch Sicherheit
2. Netzwerksicherheit
3. Erweiterte Switch Konfiguration
4. DHCP Server 
5. Firmware
6. Die Konfiguration

Hier finden Sie weitere Details zu den Kursinhalten. Alle Kursteilnehmer erhalten ein Zertifikat.

 

Teilnehmerzahl

max. 12 Personen

 

Kosten

€ 280,- exkl. MwSt. bzw.CHF 280,- exkl. MwSt für den Grundkurs. Jeder Teilnehmer erhält einen Switch des Typs RY-LGSP16-10.

€ 100,- exkl. MwSt. bzw.CHF 100,- exkl. MwSt. für den Aufbaukurs.

 

Anmeldung

Anmeldung Workshop 05.06.2018 in Bergkirchen bei München

Die übrigen Anmeldungs-Formulare folgen in Kürze. In der Zwischenzeit können Sie sich gerne formlos per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. 

 

 

Nun gibt es eine barox App!

Aufgrund der stark wachsenden Zahl an mobil arbeitenden Benutzern, haben wir den Zugriff auf unseren barox Switch mit einer App realisiert.

SwitchView ermöglicht es, die Stärken des bekannten barox DMS auch auf dem iPhone und Android Telefon zu nutzen. Nachrichten können via SwitchView direkt auf mobilen

Gerät erhalten werden.

Die App „switch2go“ ist im App Store und  bei Google play kostenfrei erhältlich.

 

SwitchView neu

 

Die App macht es möglich:

• Remote Switch Kontrolle über mobile Geräte z.B. Mobiltelefon und Desktop Rechner, überall und jederzeit möglich

• Remote Switch Fehlersuche zur effizienten und effektiven Lösung von Netzwerkproblemen

• Erhalten Sie Informationen über kritische Echtzeit-Netzwerkbedingungen und Angriffsereignisse als erster

• Einfache Registrierung mit einem einmaligen 3-Schritt-Prozess, der nur 5 Sekunden dauert.

Alle DMS Funktionen sind somit wieder abrufbar und integriert in der App. Bitte klicken Sie für weitere Informationen hier.

Hand Apple Handy UI neu

 

Der Hang hin zu noch mehr Power PoE+++

Ziel ist es, bis zu 120W über Datenkabel zu bringen. Somit könnten direkt Laptops und Bildschirme bequem mit einem Kabel versorgt werden. Aber die Standardisierung geht wegen andauernder Patenstreitigkeiten nur langsam voran. Im Moment haben sich die Kamera Hersteller damit beholfen, Kameras für 60W zu bauen, ohne den Standard abzuwarten. Der kommende Standard IEEE 802.3bt 60W...bis 120W verwendet alle 8 Drähte und speist PoE mittels Phantomspeisung. Bei solchen Leistungen und den daraus resultierenden Strömen, wird der Stecker immer mehr zum entscheidenden Element. An dieser Stelle darf auf keinen Fall gespart werden. Schlechte Übergänge bedeuten Verluste und dies wiederum erzeugt Hitze. Die zweite Herausforderung ist das Aus- und Einstecken. Gerade PTZ PoE Kameras, welche mit ihren Motoren eine enorme Last darstellen, sind fatal für das Ausstecken der Stecker. Die Induktivität will den Strom aufrechterhalten und steigert somit die Spannung, was zu starker Funkenbildung führt. Wird nun dieser Prozess wiederholt, so dass der RJ45 Stecker mehrere Male ein- und ausgesteckt wird,  so wird der Übergang immer schlechter (Korrosion) bis zum totalen Versagen des Steckers.

RJ45 neu

 Figur 3: RJ45 Stecker Übergänge

Mit den Normen IEEE 802.3af und at wurden Sicherheitsstandards einführt. Die Sicherheitsbestimmungen sind dafür gedacht, die beteiligten Geräte - Energieversorger (Power Sourcing Equipment, PSE) und -verbraucher (Powered Devices, PD) - zu schützen, wenn zum Bespiel ein Kurzschluss beim Verbraucher (PD) vorliegt. Dies bedeutet zwingend, dass die PSE und PD miteinander kommunizieren können. Der Trend geht dahin, dass die Switch und Midspann Hersteller nicht nur einmalig das PD-PSE   Protokoll abfragen, sondern alle 20ms. Das ermöglicht es, ein Ausstecken zu detektieren und dann den Port direkt Stromlos zu machen, ohne dass Funkenbildung entsteht.

Mit dem sogenannten Y-Kabel ist es dann möglich, 60W direkt auf einen RJ45 Stecker zu bringen. Es werden auf dem blauen Kabel 30W und Ethernet Daten übertragen, und auf dem schwarzen nur 30W PoE. Auch hier ist es wichtig, dass der Switch mit dieser Konstellation umgehen kann. Die meisten Switche schalten den zweiten Port ab, wenn nur PoE und  keine Daten gezogen werden.

Port 1und 2

Das Y-Kabel belegt zwei Ports auf einem Switch und ermöglicht so das Speisen einer 60W Kamera.

Fazit:
Mit allen Spezialanforderungen der Kamera Hersteller wird die IP Videowelt immer mehr zum „Brexit Kandidaten“. Es wird auf die Dauer nicht gelingen, die Bedürfnisse der Videowelt mit den Bedürfnissen der klassischen IT Welt zu vereinen. Gerade die Switch Hersteller müssen sich entscheiden klassische Switche zu bauen, oder Switche made for Video.

 

 

Netzwerke, speziell im Video Bereich, werden immer komplexer.

Dazu kommt die Verbindung von Daten mit PoE, welche nochmals mehr Parameter in die Anlage bringen. Trotzdem sollten Netzwerke ohne einen Stab von IT Leuten im Hintergrund aufgesetzt und betrieben werden können. Gleichzeitig sollten Netze aus der Ferne analysiert werden können, ohne dass Messspezialisten mit Messtools wie Wireshark vor Ort sein müssen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Switche mit einer Sensorik mit Analyse Funktionalitäten ausgestattet werden müssen. Dies erfolgt mittels einem, speziell für Video optimiertem, Chipsatz.

chipverbindung

Figur 1: Analyser Chip Inside

State of the Art Werkzeuge machen Kabel Tests oder messen den Verbindungsstatus von der Kamera zum Switch. Sind Verbindungen mangelhaft, werden diese via SNMP an die zuständigen Leitsysteme weitergeleitet. Gleichzeitig werden Topologien erkannt und Durchsatzraten grafisch dargestellt.

Gerade bei Video Netzen sind Fehler nicht konstant anliegend. Oftmals werden diese bei grossen Bildveränderungen erzeugt. Beispielsweise, wenn grosse Menschenmengen zur gleichen Zeit vor den Kameras vorbeigehen. Um hier eine klassische Triage zwischen Kamera, Netz und Videoaufzeichnungssystem zu machen, benötigt es definierte Messpunkte. Somit können vermeintliche Fehler, welche schnell dem Netzwerk angelastet werden, effizient gesucht werden. So wird dann z.B. sichtbar, dass nicht das Netzwerk, sondern die Speicherdisks nicht schnell genug schreiben und somit Daten verloren gehen.

onvif

Figur 2: Analyse Werkzeuge

Fazit:
Mit allen Spezialanforderungen der Kamera Hersteller wird die IP Videowelt immer mehr zum „Brexit Kandidaten“. Es wird auf die Dauer nicht gelingen, die Bedürfnisse der Videowelt mit den Bedürfnissen der klassischen IT Welt zu vereinen. Gerade die Switch Hersteller müssen sich entscheiden klassische Switche zu bauen, oder Switche made for Video.

 

 

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