Der Hang hin zu noch mehr Power PoE+++

Ziel ist es, bis zu 120W über Datenkabel zu bringen. Somit könnten direkt Laptops und Bildschirme bequem mit einem Kabel versorgt werden. Aber die Standardisierung geht wegen andauernder Patenstreitigkeiten nur langsam voran. Im Moment haben sich die Kamera Hersteller damit beholfen, Kameras für 60W zu bauen, ohne den Standard abzuwarten. Der kommende Standard IEEE 802.3bt 60W...bis 120W verwendet alle 8 Drähte und speist PoE mittels Phantomspeisung. Bei solchen Leistungen und den daraus resultierenden Strömen, wird der Stecker immer mehr zum entscheidenden Element. An dieser Stelle darf auf keinen Fall gespart werden. Schlechte Übergänge bedeuten Verluste und dies wiederum erzeugt Hitze. Die zweite Herausforderung ist das Aus- und Einstecken. Gerade PTZ PoE Kameras, welche mit ihren Motoren eine enorme Last darstellen, sind fatal für das Ausstecken der Stecker. Die Induktivität will den Strom aufrechterhalten und steigert somit die Spannung, was zu starker Funkenbildung führt. Wird nun dieser Prozess wiederholt, so dass der RJ45 Stecker mehrere Male ein- und ausgesteckt wird,  so wird der Übergang immer schlechter (Korrosion) bis zum totalen Versagen des Steckers.

RJ45 neu

 Figur 3: RJ45 Stecker Übergänge

Mit den Normen IEEE 802.3af und at wurden Sicherheitsstandards einführt. Die Sicherheitsbestimmungen sind dafür gedacht, die beteiligten Geräte - Energieversorger (Power Sourcing Equipment, PSE) und -verbraucher (Powered Devices, PD) - zu schützen, wenn zum Bespiel ein Kurzschluss beim Verbraucher (PD) vorliegt. Dies bedeutet zwingend, dass die PSE und PD miteinander kommunizieren können. Der Trend geht dahin, dass die Switch und Midspann Hersteller nicht nur einmalig das PD-PSE   Protokoll abfragen, sondern alle 20ms. Das ermöglicht es, ein Ausstecken zu detektieren und dann den Port direkt Stromlos zu machen, ohne dass Funkenbildung entsteht.

Mit dem sogenannten Y-Kabel ist es dann möglich, 60W direkt auf einen RJ45 Stecker zu bringen. Es werden auf dem blauen Kabel 30W und Ethernet Daten übertragen, und auf dem schwarzen nur 30W PoE. Auch hier ist es wichtig, dass der Switch mit dieser Konstellation umgehen kann. Die meisten Switche schalten den zweiten Port ab, wenn nur PoE und  keine Daten gezogen werden.

Port 1und 2

Das Y-Kabel belegt zwei Ports auf einem Switch und ermöglicht so das Speisen einer 60W Kamera.

Fazit:
Mit allen Spezialanforderungen der Kamera Hersteller wird die IP Videowelt immer mehr zum „Brexit Kandidaten“. Es wird auf die Dauer nicht gelingen, die Bedürfnisse der Videowelt mit den Bedürfnissen der klassischen IT Welt zu vereinen. Gerade die Switch Hersteller müssen sich entscheiden klassische Switche zu bauen, oder Switche made for Video.

 

 

Netzwerke, speziell im Video Bereich, werden immer komplexer.

Dazu kommt die Verbindung von Daten mit PoE, welche nochmals mehr Parameter in die Anlage bringen. Trotzdem sollten Netzwerke ohne einen Stab von IT Leuten im Hintergrund aufgesetzt und betrieben werden können. Gleichzeitig sollten Netze aus der Ferne analysiert werden können, ohne dass Messspezialisten mit Messtools wie Wireshark vor Ort sein müssen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Switche mit einer Sensorik mit Analyse Funktionalitäten ausgestattet werden müssen. Dies erfolgt mittels einem, speziell für Video optimiertem, Chipsatz.

chipverbindung

Figur 1: Analyser Chip Inside

State of the Art Werkzeuge machen Kabel Tests oder messen den Verbindungsstatus von der Kamera zum Switch. Sind Verbindungen mangelhaft, werden diese via SNMP an die zuständigen Leitsysteme weitergeleitet. Gleichzeitig werden Topologien erkannt und Durchsatzraten grafisch dargestellt.

Gerade bei Video Netzen sind Fehler nicht konstant anliegend. Oftmals werden diese bei grossen Bildveränderungen erzeugt. Beispielsweise, wenn grosse Menschenmengen zur gleichen Zeit vor den Kameras vorbeigehen. Um hier eine klassische Triage zwischen Kamera, Netz und Videoaufzeichnungssystem zu machen, benötigt es definierte Messpunkte. Somit können vermeintliche Fehler, welche schnell dem Netzwerk angelastet werden, effizient gesucht werden. So wird dann z.B. sichtbar, dass nicht das Netzwerk, sondern die Speicherdisks nicht schnell genug schreiben und somit Daten verloren gehen.

onvif

Figur 2: Analyse Werkzeuge

Fazit:
Mit allen Spezialanforderungen der Kamera Hersteller wird die IP Videowelt immer mehr zum „Brexit Kandidaten“. Es wird auf die Dauer nicht gelingen, die Bedürfnisse der Videowelt mit den Bedürfnissen der klassischen IT Welt zu vereinen. Gerade die Switch Hersteller müssen sich entscheiden klassische Switche zu bauen, oder Switche made for Video.

 

 

300x250 realDie Essener Sicherheitstage, die namhafte Fachausstellung am 7. und 8. November

Die Essener Sicherheitstage bieten Ihnen am 7. und 8. November 2017 attraktive Vorträge, eine namhafte Fachausstellung und einen abendlichen Festakt – eine ganz besondere Veranstaltung!

Der BHE feiert 25 Jahre BHE-Akademie-GmbH – und wir feiern mit. Als Partner des Kongresses sind wir vor Ort und präsentieren Ihnen unsere aktuellen Lösungen inklusive kostenloser, umfassender Beratung. Besuchen Sie uns auf dem Stand Nr.12.

Bei Anmeldung über das Anmeldeformular erhalten Sie 15% Rabatt auf die regulären Teilnahmekosten.

Das Veranstaltungsprogramm sowie zusätzliche Informationen zu Anreise und Übernachtung finden Sie in der beigefügten Einladung sowie auf www.essener-sicherheitstage.de.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne der BHE:
BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.
Tel.: +49 (0)6386 9214 - 21
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 
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switch1Termine und Orte

Dienstag, den 24.10.2017 in Stuttgart von 09:00 bis 16:30 Uhr

Donnerstag, den 26.10.2017 in Dresden von 09:00 bis 16:30 Uhr

 

Zielgruppe

Anfänger in der Planung, Endbetreiber, Installateure, Sachbearbeiter, Beschaffer.
Alle, die einen Überblick über modernes Video-Switching und Power over Ethernet  erhalten möchten.

 

Seminarziel

Praxisorientierter Workshop.
Lernen Sie in einem praxisorientierten Workshop die leistungsstarke Funktionalität der barox-Switche sowie viele Tipps für die Planung von Videoanlagen mit PoE-Produkten kennen.

Agenda

- Technische Informationen zu PoE und Switch-Technologie speziell für CCTV
- Konfiguration der VLAN’s,RSTP, QoS, LACP
- Gemeinsames Mittagessen
- Konfiguration der PoE Switche,  Midspans und Konverter  
- Praxistest und Analyse

Diese Zusammenstellung ist noch nicht vollständig. Bei technischen Neuentwicklungen versuchen wir nach besten Möglichkeiten diese mit ins Trainig einfliessen zu lassen. Alle Kursteilnehmer erhalten ein Zertifikat.

Teilnehmerzahl

max. 12 Personen

Kosten

€ 280,- exkl. MwSt. bzw.CHF 280,- exkl. MwSt. Jeder Teilnehmer erhält einen Switch des Typs RY-LGSP16-10.

Anmeldung

Anmeldung 24.10.2017 in Stuttgart

Anmeldung 26.10.2017 in Dresden

 

 

 

Derzeit gibt es einen Umbruch im PoE-Bereich, der eine flexiblere und sicherere Speisung zulässt

Die Leistung erhöht sich auf 60W bzw. bis 100W, ohne dabei das Thema der Wärmeentwicklung bis hin zu Kabelbränden aus den Augen zu verlieren.

Die seit 2003 bekannten Normen IEE802.3af mit POE 15.4 W bzw. IEE802.3at mit 34W funktionieren im sogenannten A Mode, der auch „Phantom Mode“ genannt wird. Hier findet eine dynamische, bedarfsgesteuerte Überwachung und Regelung der Leistung statt.

Nun hat die Firma barox Kommunikation zwei Switche entwickelt, die ebenfalls im sicheren A Mode arbeiten und dazu noch mehr Leistung (60W bis zu 100W) anbieten.

Die bisher gängige IEE802.3at Norm verteilt die Stromzufuhr auf nur zwei Leiterpaaren des Datenkabels. Die neue IEE802.3bt Norm mit PoE++ bis 60W überträgt Leistung und Daten auf allen vier Leiterpaaren. Dadurch verdoppelt sich der genutzte Leiterquerschnitt und es kommt zu weniger Verlusten.

Die IEE802.3bt Norm unserer Geräte erweitert die PoE Klasse („Class“) mit neuen Klassen von 5-8+. Unsere Switche unterstützen die Klasse 6. So werden bei der Nutzung unserer Switche die Kabel besser genutzt; es gibt weniger Verluste:

Ultra PoE

Quelle: www.wikipedia.com

Die Videoswitche von barox sind eigens für die Verwendung in Videonetzwerken entwickelt worden. Die Funktionen unserer Switche bringen dem Betreiber einer Videoüberwachungsanlage messbare Vorteile. Für jede professionelle Netzwerkkamera braucht es professionelle Videoswitche. Barox – made for Video!

Hier finden Sie weitere Informationen als kurzes Video aufbereitet www.barox.ch/cm/poe-video

Hier gelangen Sie direkt zum Produkt auf unserer Website.

Bitte senden Sie uns eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenn Sie weitere Informationen wünschen.

 

 

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